Monastero Santa Croce Assisi
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Santa Croce Asssi
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Warum wählten wir als zentrales Bild ausgerechnet dieses Foto?

Bei uns wird nicht, wie das Foto vermuten lässt, die Hl. Messe im ausserordentlichen Ritus gefeiert, sondern üblicherweise im ordentlichen Ritus - wobei wir beide Riten sehr schätzen.

Vor kurzen gab Kardinal Sarah bei seiner Rede beim Symposium „10 Jahre Summorum Pontificum“ im September 2017 in einfachen und prägnanten Worten eine Antwort auf unsere Eingangsfrage - er spricht uns damit aus dem Herzen:

Der Kurienkardinal bedauerte das Überhandnehmen von Liturgien, die auf den Menschen konzentriert sind. Diese würden „etwas, das seinem ganzen Wesen nach übernatürlich ist, auf die Ebene des bloß Natürlichen“ reduzieren, betonte Sarah. „Gott muss in jedem Element unserer liturgischen Feier an erster Stelle stehen“.

„Lärm zerstört die Liturgie“, sagte er wörtlich. Die Kirche und die Sakristei sollten kein Ort des Redens sein. Soziale Kontakte könnten auch an anderen Orten gepflegt werden. Die Stille einer Kirche soll eine Schule sein, die alle, die in sie eintreten, in die Stille des Herzens, des Geistes und der Seele hinein zieht. Diese sei notwendig, um alles das empfangen zu können, was Gott uns durch die heilige Liturgie schenken wolle, erläuterte der Kardinal.

Ein weiteres Element zur Vertiefung der Liturgie sei die Zelebrationsrichtung „ad orientem“. Die gemeinsame Ausrichtung des Volkes und des Priesters nach Osten bringe den Vorrang Gottes wunderbar zum Ausdruck. Sie sei nicht auf die außerordentliche Form des römischen Messritus beschränkt, sondern auch für die neue Form zugelassen, passend und aus pastoralen Gründen vorteilhaft, sagte Sarah.

Gott im Blick: Kardinal Sarah feiert die heilige Messe, nach Osten gerichtet,
in der "normalen" Form am zweiten Tag der Londoner Konferenz.

Foto: Lawrence OP via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Der vollständige Text in englischer Sprache ist auf Lifesite News nachzulesen.

Ohne die "alte" Messe zu verstehen, wird man kaum einen tieferen Zugang zur "neuen" Messe finden - in unserer Gemeinschaft werden besonders gerne die beiden folgenden Bücher gelesen:

Theodor Schnitzler: "Die Messe in der Betrachtung" Band 1 und 2

Franz Rudrof: "Die Heilige Messe - eine Betrachtung in Wort und Bild"

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Es hat geregnet - Gott sei Dank!
Erst bei Wassermangel wird man mit der absoluten Notwendigkeit des Wassers konfrontiert. Das hat Italien - selbst das umbrische grüne Herz - in den vergangenen Monaten hautnah erfahren: Tiere, Pflanzen und Menschen brauchen Wasser zum Überleben und Gedeihen. Kein Saatgut geht auf ohne Regen....
Erdboden wird rissig Sonnenblumen vertrocknen
Blick in die dürre Ebene hinunter Auch unser Garten sieht nicht besser aus
Die Bäume lassen die Blätter hängen Die Äpfel vertrocknen sogar
direkt auf dem Baum!

Jesus rief der Menge zu:

"Wer Durst hat, komme er zu mir, 
und es trinke, wer an mich glaubt."
(Joh 7.37)

Jesus ruft uns auf, durch den Glauben zu Ihm zu kommen und zu trinken und wir werden den Segen Gottes erfahren!

Wer von uns hat es noch nicht erfahren: Nach einem anstrengenden Tag, nach einer Enttäuschung ist man traurig und manchmal mutlos..... und dann nimmt man sich bewusst Zeit zum Gebet... und alles sieht danach wieder anders aus und man ist frisch gestärkt!
Diese Erfahrung machte bereits die hl. Theresia von Avila im 16. Jahrhundert. In einem Gleichnis setzt die Heilige das belebende Wasser mit den verschiedenen Arten des Gebetes gleich: "Schauen wir, auf welche Weise man bewässern kann, damit wir erkennen, was wir tun müssen. Entweder, indem man Wasser aus einem Brunnen schöpft, oder mit Hilfe von Schöpfrad und Rohrleitungen oder aus einem Fluss... oder indem es stark regnet. Dann bewässert der Herr den Garten ohne jede Anstrengung unsererseits, und das ist unvergleichlich besser als alles zuvor gesagte." (vgl. Teresia von Avila)

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Kleiner Nachtrag:

Unsere Ziege Blacky lacht trotz der Hitze!!!

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Christus der Gärtner

Der Herr wird auf dem Bild mit einer Gartenhacke dargestellt. Vielen von uns ist nicht mehr bewusst, wieviel Arbeit, Schweiß und Mühe erforderlich ist, um einen länger brachliegenden Boden wieder urbar zu machen.

Als wir in diesem Frühjahr uns an die Arbeit machten, um eine weitere Fläche Nutzgarten anzulegen, hatten wir oft das Bild von „Christus dem Gärtner“ vor Augen:

Eine Heilige (leider finden wir die genaue Quelle nicht mehr) beklagte sich beim Herrn, dass ihr geistiger Fortschritt und ihr inneres Leben so armselig seien… Daraufhin antwortete ihr der Herr: „Wie?! Ich steige jeden Tag in der hl. Kommunion als Gärtner in Dein Herz hinab – meinst Du denn, dass ich nichts zustande bringe?!“

Diese Worte können und sollen uns immer wieder Trost sein!

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Laßt uns voll Zuversicht hintreten zu CHRISTUS,
dem Thron der Gnade...

… damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen .... (Hebr. 4, 16)

In der gesamten Osterzeit blicken wir mit Dankbarkeit auf Seine verklärten Wunden. Mit Seiner Passion hat Er uns unerschöpfliche Reichtümer erschlossen, und wir kommen, um daraus zu schöpfen! Alleluja!

Die hl. Gertrud von Helfta bat den Herrn, ihr zu offenbaren, was unter all dem ihr Gezeigten wohl das Heilsamste für die Seelen sei. Worauf ihr der Herr die folgende Antwort gab:

Jesu Wunden

„Den größten Nutzen bringt es den Menschen, wenn sie sich allzeit erinnern, dass ich für das Heil der Menschen vor Gott dem Vater stehe.

So oft sie aus menschlicher Gebrechlichkeit im Herzen fehlen, opfere ich mein makelloses Herz für sie Gott Vater zur Sühne auf.

Fehlen sie mit dem Mund, opfere ich für sie meinen unschuldigen Mund auf;

Fehlen sie mit den Händen, so zeige ich IHM meine durchbohrten Hände;

Und wo immer sie fehlen, sogleich versöhnt meine Unschuld Gott den Vater. So können sie durch Reue leicht Verzeihung erlangen.

Deshalb wünsche ich, dass die Menschen mir dafür immer Dank sagen!“

(vgl. „Gesandter der göttlichen Liebe“ III, 36)

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Osterzeit
Pelikan
Weshalb ein Pelikan an Ostern?

In der christlichen Symbolik ist der Pelikan ein Beispiel für das Opfer und die Hingabe – ein Symbol für Christus. Dieser Darstellung liegt eine alte Legende zugrunde:

Ein Land wurde von einer großen Hungersnot befallen. Menschen und Tiere litten Not. Sie wussten nicht, wie sie ihr Leben erhalten sollten. In diesem Land lebte auch ein Pelikan, der sich nicht so sehr um sein Leben als vielmehr um das Leben seiner Jungen sorgte. Sie forderten Tag für Tag ihre Nahrung. Der Pelikan wusste keinen Ausweg mehr. In seiner großen Not bohrte er sich mit dem Schnabel ein Loch in die Brust und gab sein Blut den Jungen zum trinken. Als die Hungersnot vorüber war, konnten die Jungen gekräftigt ins Leben hinausfliegen. Der alte Pelikan aber starb. Er hatte sein Blut, sein Leben verschenkt an seine Jungen…

Bei uns wird für die Feier der Hl. Liturgie in der Osternacht stets das Messgewand mit dem Pelikan genommen - was für eine wunderbare und bewegende Symbolik!
So wünschen wir Ihnen weiterhin eine frohe, gesegnete Osterzeit -
unser Herr und Heiland ist wahrhaft auferstanden - und ER lebt -
Halleluja!!
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Staunend betrachten wir das Geheimnis der übergroßen Liebe unseres Gottes und wollen in tiefer Ehrfurcht die drei österlichen Tage begehen.

Bereits Johannes der Täufer weist zu Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu mit der Anrufung: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ auf Sein Kreuzesopfer und Tod, Seine Auferstehung und somit auf unsere Erlösung hin.

Papst Benedikt XVI. schreibt hierzu:  "Sein leibhaftiger Gehorsam ist das neue Opfer, in das er uns alle mit hineinzieht und in dem zugleich all unser Ungehorsam aufgehoben ist durch seine Liebe.“ (Jesus von Nazareth II, S. 259).

Das Sterben Jesu fällt im Johannesevangelium um drei Uhr nachmittags mit der Schlachtung der Lämmer im Tempel zusammen, denn dieser Freitag war Rüsttag zum Paschafest. So wird durch Christi Tod der alte Bund erfüllt. Er ist der Priester, der Altar und das Opferlamm. Dadurch wird der Baum des Kreuzes für uns zum Baum des Lebens.

Heilig Kreuz, du Baum der Treue, 
edler Baum, dem keiner gleich, 
keiner so an Laub und Blüte, 
keiner so an Früchten reich: 
Süßes Holz, o süße Nägel, 
welche süße Last an euch.

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Kreuz
Eine gesegnete Karwoche!
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Vorbereitungszeit auf Ostern

Hier in Assisi ist es noch Brauch, über die ganze Fastenzeit hinweg im Turnus jeweils in einer anderen Basilika oder in einem Kloster für 3 Tage das Allerheiligste zur stillen Anbetung auszusetzen und unsere Gemeinschaft darf jedes Jahr den Anfang machen. So beginnt die Fastenzeit ruhig und mit besonders intensivem Gebet. Gerne haben wir dabei all Ihre Anliegen vor den Herrn gebracht!

Wir wünschen Ihnen weiterhin
eine gesegnete Vorbereitungszeit
auf das Hochfest der Auferstehung
unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus!

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Nach den Exerzitien neu gestärkt!

Das Leben bringt es mit sich, dass wir alle immer wieder eine Zeit der Besinnung und Erneuerung benötigen.

Nur zu leicht versucht der Alltag mit seinen Beschwerlichkeiten, mit seiner Routine und Kleinigkeiten uns vom Wesentlichen - von der Beziehung zu Gott - abzulenken.

So gilt es dagegen zu steuern, damit die Seele nicht schwach und krank wird; von den Stürmen des Lebens immer wieder zerzaust und verletzt...

Dazu waren unsere Jahresexerzitien in der vergangenen Woche sehr hilfreich. Wir danken P. Anton Lässer von ganzem Herzen für diese gesegneten Tage!!!

Neu ausgerichtet und gestärkt gehen wir nun den Weg unserer Berufung des gottgeweihten Lebens mutig und froh weiter!

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Neueintritt am 1. Januar 2017

Gleich zu Beginn des Neuen Jahres durfte sich unsere Gemeinschaft über den Eintritt einer Kandidatin aus Bayern freuen!  -  Möge sie der Herr in diesem ihren neuen Leben voll erfüllen und sie immer mehr zum Segen werden lassen!

Wir bitten die Gottesmutter,
den hl. Franziskus
und die hl. Klara
ihre segnenden Hände über sie zu halten!

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